Tafel XIII

Zander

Sander lucioperca

Schonzeit 15. Februar – 30. April
Schonmaß
0 30 60 90 120
ab 50 cm
Historische Illustration: Zander
Illustration: Marcus Elieser Bloch, „Ichtyologie … des poissons“ (1785–1797), gemeinfrei.
Foto eines lebenden Zander
Foto: MAKY.OREL, CC0

Der Zander ist der größte heimische Vertreter der Barschartigen und ein begehrter, eleganter Raubfisch. In der Fränkischen Saale findet er ideale Standplätze in den tiefen, strömungsberuhigten und eher trüben Abschnitten des Unterlaufs, etwa in den Stau- und Mündungsbereichen wie dem bis zu rund fünf Meter tiefen Staubereich oberhalb des Gräfendorfer Wehres. Als dämmerungs- und nachtaktiver Hetzjäger jagt er ungetarnt im Freiwasser und dicht über Grund.

Erkennungsmerkmale

Drei Merkmale genügen am Wasser: mehrere große, spitze Fangzähne (Hundszähne), große, trüb-silbrig reflektierende Glasaugen sowie ein schlanker, spindelförmiger Körper mit zwei deutlich getrennten Rückenflossen und Reihen dunkler Punkte auf Rücken- und Schwanzflosse.

Verwechslungsarten

Vom gedrungenen, hochrückigen Flussbarsch trennen ihn die Hundszähne, das Fehlen des schwarzen Flecks an der ersten Rückenflosse und die fehlenden roten Flossen; vom Hecht unterscheiden ihn die zwei getrennten Rückenflossen statt der einen weit hinten sitzenden sowie der Kopf ohne Entenschnabel-Schnauze.

Tipp

Am fängigsten ist das bodennahe Jiggen mit schlanken, eher kleinen Gummifischen in der Dämmerung; in der Küche überzeugt er als grätenarmer Edelfisch mit weißem, festem Fleisch, klassisch mit knusprig gebratener Haut.

Fangmeldung 2015
1
gemeldete Fänge
50 cm
größter Fang
1
meldende Fänger

Alle Fangmeldungen →