Tafel IV

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss

Schonzeit 15. Dezember – 15. März
Schonmaß
0 30 60 90 120
ab 26 cm
Historische Illustration: Regenbogenforelle
Illustration: Sherman F. Denton (1896), gemeinfrei.
Foto eines lebenden Regenbogenforelle
Foto: USFWS, gemeinfrei

Die Regenbogenforelle ist ein lebhafter, kampfstarker Lachsfisch, der erst ab etwa 1880 aus Nordamerika eingeführt wurde. Sie ist wärme- und sauerstofftoleranter als die heimische Bachforelle und hält sich in der Fränkischen Saale gern frei in der Strömung auf – in tiefen Rinnen, Kehrwasser und im schäumenden Wasser unterhalb von Wehren. In den kühleren, sauerstoffreichen Abschnitten ist sie vor allem dank Besatz anzutreffen.

Erkennungsmerkmale

Kleine schwarze Punkte ziehen sich bis in die Schwanzflosse, dazu zeigt sich ein rosa bis rötlich schillerndes Längsband entlang der Flanken. Rote Punkte am Körper fehlen.

Verwechslungsarten

Verwechselbar vor allem mit der Bachforelle: Diese trägt rote Punkte (oft mit hellem Hof) am Körper und hat eine nahezu ungefleckte Schwanzflosse. Faustregel: Punkte bis in die Schwanzflosse und rosa Band bedeuten Regenbogenforelle, rote Punkte am Körper bedeuten Bachforelle.

Tipp

Sie lässt sich vielseitig mit Spinner, Fliege oder Naturköder befischen und ist als zarter, fettarmer und grätenarmer Speisefisch hervorragend zum Braten, Grillen oder Räuchern geeignet.