Tafel III

Bachforelle

Salmo trutta fario

Schonzeit 1. Oktober – 15. März
Schonmaß
0 30 60 90 120
ab 26 cm
Historische Illustration: Bachforelle
Illustration: Marcus Elieser Bloch, „Ichtyologie … des poissons“ (1785–1797), gemeinfrei.
Foto eines lebenden Bachforelle
Foto: Eric Engbretson (USFWS), gemeinfrei

Die Bachforelle ist der charakteristische Leitfisch sauberer, kühler und sauerstoffreicher Fließgewässer, der nach ihr benannten Forellenregion. In der Fränkischen Saale ist sie vor allem in den kühleren, stärker strömenden Oberläufen, Zuflüssen und Quellbächen mit kiesig-steinigem Grund zu erwarten, während der wärmere Hauptlauf eher in Richtung Äschen- und Barbenregion übergeht. Als standorttreuer Standfisch hält sie sich mit dem Kopf gegen die Strömung an Unterständen und Strömungskanten und verteidigt ihr Revier. Sie laicht im Herbst und Winter in selbst gegrabenen Kiesgruben.

Erkennungsmerkmale

Sicherstes Merkmal sind die leuchtend roten Tupfen mit hellem Hof, die auch unterhalb der Seitenlinie sitzen, zusammen mit schwarzen Flecken auf olivbraunem Grund und der Fettflosse vor der Schwanzflosse. Die Maulspalte reicht bis hinter das Auge.

Verwechslungsarten

Von der Regenbogenforelle trennt das Fehlen roter Tupfen, ihr rosa schillerndes Längsband und die dicht schwarz gepunktete Schwanzflosse; vom Bachsaibling der bei diesem auffällig weiß gesäumte Vorderrand von Brust-, Bauch- und Afterflosse. Eine Verwechslung mit dem Lachs ist an der Fränkischen Saale praktisch ohne Bedeutung.

Tipp

Am Forellenbach sind Fliegenfischen oder ultraleichtes Spinnfischen mit kleinen Spinnern erste Wahl, mit vorsichtigem Anpirschen stromaufwärts an den scheuen Standfisch; das zarte, grätenarme Fleisch eignet sich gut zum Braten, Dünsten oder Räuchern.

Fangmeldung 2015
24
gemeldete Fänge
49 cm
größter Fang
16
meldende Fänger

Alle Fangmeldungen →