Tafel VI
Flussbarsch
Perca fluviatilis
Kein Schonmaß — nur entnehmen, was verwertet wird.
Der Flussbarsch ist ein anpassungsfähiger, neugieriger Raubfisch und in der Fränkischen Saale heimisch. Junge Fische ziehen in Schwärmen umher, während große Exemplare eher als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen jagen; standorttreu sind sie nicht. Bevorzugt halten sie sich an Strukturen wie Steinpackungen, Totholz, Buhnen und Wehrbereichen sowie in ruhigeren, tieferen Abschnitten auf.
Erkennungsmerkmale
Sechs bis acht dunkle, senkrechte Querbinden auf grünlich-gelbem Grund, eine zweigeteilte Rückenflosse mit hartem Stachelteil und einem schwarzen Fleck am Ende des vorderen Teils sowie rot bis orangerot gefärbte Bauch-, Brust- und Afterflossen.
Verwechslungsarten
Verwechselbar mit dem Kaulbarsch, der jedoch eine durchgehende Rückenflosse und einen unbeschuppten Kopf hat, sowie mit dem Zander, dem der schwarze Fleck fehlt und der ausgeprägte Fangzähne und einen schlanken, langen Körper besitzt.
Tipp
Barsche lassen sich gut mit kleinen Gummifischen, Spinnern oder am Drop-Shot mit Tauwurm fangen, am besten an strukturreichen Stellen; ihr weißes, festes und grätenarmes Fleisch ist filetiert und paniert gebraten ein geschätzter Speisefisch.
Dieser Steckbrief ist ohne Gewähr; biologische Angaben und besonders Schonzeit/Schonmaß sind vor dem Verlassen darauf gegen die aktuelle AVBayFiG und deinen Erlaubnisschein zu prüfen. Recht & Regeln.