Tafel VI

Flussbarsch

Perca fluviatilis

Schonzeit keine Schonzeit
Schonmaß

Kein Schonmaß — nur entnehmen, was verwertet wird.

Historische Illustration: Flussbarsch
Illustration: Marcus Elieser Bloch, „Ichtyologie … des poissons“ (1785–1797), gemeinfrei.
Foto eines lebenden Flussbarsch
Foto: Jebulon, CC0

Der Flussbarsch ist ein anpassungsfähiger, neugieriger Raubfisch und in der Fränkischen Saale heimisch. Junge Fische ziehen in Schwärmen umher, während große Exemplare eher als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen jagen; standorttreu sind sie nicht. Bevorzugt halten sie sich an Strukturen wie Steinpackungen, Totholz, Buhnen und Wehrbereichen sowie in ruhigeren, tieferen Abschnitten auf.

Erkennungsmerkmale

Sechs bis acht dunkle, senkrechte Querbinden auf grünlich-gelbem Grund, eine zweigeteilte Rückenflosse mit hartem Stachelteil und einem schwarzen Fleck am Ende des vorderen Teils sowie rot bis orangerot gefärbte Bauch-, Brust- und Afterflossen.

Verwechslungsarten

Verwechselbar mit dem Kaulbarsch, der jedoch eine durchgehende Rückenflosse und einen unbeschuppten Kopf hat, sowie mit dem Zander, dem der schwarze Fleck fehlt und der ausgeprägte Fangzähne und einen schlanken, langen Körper besitzt.

Tipp

Barsche lassen sich gut mit kleinen Gummifischen, Spinnern oder am Drop-Shot mit Tauwurm fangen, am besten an strukturreichen Stellen; ihr weißes, festes und grätenarmes Fleisch ist filetiert und paniert gebraten ein geschätzter Speisefisch.

Fangmeldung 2015
17
gemeldete Fänge
50 cm
größter Fang
12
meldende Fänger

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